Eine Torte aus DDR- Zeiten mit geriebenen Schwarzbrot und geriebenen Mandeln oder Haselnüssen. Da Mandeln und Nüsse damals knapp waren, kam geriebenes Schwarzbrot mit in den Teig. Der Boden bekommt durch das Brot ein angenehm kräftiges Aroma. Anstelle des Schwarzbrotes kann auch anderes Vollkornbrot verwendet werden.
Früher wurde der Boden nur mit Sahne gefüllt, aber mit einer Schicht Preiselbeeren oder Pfirsichen wird daraus eine wunderbar fruchtige Torte.

BrottorteZutaten für den Boden

7 Eier
1 Prise Salz
150 g gemahlenes Schwarzbrot (Multiboy, Reibe oder ganz fein zerkrümeln)
100 g gemahlene Mandeln oder Nüsse
200 g Zucker
80 g Kartoffelmehl
1 Tüte Backpulver ( sieben)

 

Die Eier trennen und das Eiweiß zusammen mit dem Salz steif schlagen. Zucker und Eigelb sehr schaumig rühren, etwa zehn Minuten. Schwarzbrot, Mandeln, Kartoffelmehl und Backpulver zusammen mit etwas Eischnee unterheben. Zuletzt den restlichen Eischnee unterziehen und den Teig in eine ,,ungefettete“, mit Backpapier ausgelegte Springform füllen.
Im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad ( Ober- und Unterhitze) etwa 50 Minuten backen.
Nach dem Backen auskühlen lassen, den Boden mit einem Messer vom Springformrand lösen und das Backpapier abziehen.

Außerdem

600 g Sahne
2 Tüten Vanillinzucker
2 Tüten Sahnefest
1 Glas Preiselbeeren ( 400 g)

Die Sahne zusammen mit dem Vanillinzucker und dem Sahnefest steif schlagen.
Boden zweimal durchschneiden, den unteren Boden auf eine Platte legen und die Preiselbeeren darauf verteilen. Mit einem weiteren Boden abdecken und etwa ein Drittel der Sahne darauf verstreichen. Den dritten Boden auf die Sahne legen und die Torte mit der verbleibenden Sahne rundherum einstreichen und garnieren. Eventuell noch mit geriebenen Mandeln oder geriebenen Schwarzbrot verziehen.

Tipp: Die Preiselbeeren lassen sich gut durch Pfirsiche ersetzen.